Für Patient*innen

Informationen zu Ihren Rechten am Arbeitsplatz, Teilhabe am Arbeitsleben und Unterstützungsmöglichkeiten.

Psychologische Unterstützung und Psychotherapie

Psychosoziale Verfahren

Negative psychosoziale Aspekte können als (mit-)auslösende oder aufrechterhaltende Faktoren eine wichtige Rolle beim Verlauf von chronischen Krankheiten spielen. [ Vgl. ICF-Modell der WHO ]

Therapeutische Ziele:

  • Verminderung von Schmerzempfinden und Stressbelastung.
  • Verbesserung der aktiven Krankheitsbewältigung.
  • Erhöhung der Selbstwirksamkeit und Motivation.
  • Sicherung des langfristigen Rehabilitationserfolgs.

Wesentliche Aufgabenbereiche:

  • Schmerz- und Stressbewältigungsprogramme.
  • Vermittlung von Entspannungstechniken (z. B. Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation).
  • Diagnostik und Training der geistigen Leistungsfähigkeit (Kognitionstraining).
  • Soziales Kompetenztraining und Psychotherapie.
  • Unterstützung und Beratung von Angehörigen.

Emotionen wie Angst, Wut oder Trauer sind normale Reaktionen der Krankheitsverarbeitung. Fragen Sie Ihren Arzt bei anhaltenden Schwierigkeiten nach Hilfsangeboten wie der ambulanten Psychotherapie.

Besteht der Verdacht auf eine behandlungsbedürftige psychische Störung (z. B. Depression), sollte zeitnah eine fachärztliche oder psychiatrische Klärung erfolgen.

Voraussetzungen für ambulante Psychotherapie:

  1. Die Therapie ist antrags- und genehmigungspflichtig durch die Krankenkasse.
  2. Der Antrag umfasst: den Patientenantrag, den Therapeutenantrag sowie einen ärztlichen Konsiliarbericht (Bericht des Haus- oder Facharztes).
Tipp: Auch Selbsthilfegruppen bieten wertvolle Unterstützung beim Austausch über die Krankheitsbewältigung.